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Alpentherme Gastein Biathlon Challange
Gastein als Gastgeber internationaler Sportevents
Gastein war bereits in den vergangenen Jahren Gastgeber von Sportveranstaltungen internationalen Formats. Der FIS Snowboard-Weltcup macht traditionell im Jänner bereits seit 2001 in Bad Gastein Station. Im Februar begeisterten die Freestyle-Skifahrer des Red Bull Play Streets mit ihren Ritten durch das Ortszentrum tausende Zuseher. Wie die Ski-Akrobaten gastierten im Juli beim Gastein Ladies die weltbesten Tennisspielerinnen bereits zum zweiten Mal in Bad Gastein. Erst am vergangenen Wochenende war Europas Tennisnachwuchs bei der U18-EM in Bad Hofgastein im Einsatz.
Gastein und Biathlon sind „Alte Bekannte“
An die sehr gelungenen Events, mit denen sich die Tourismusregion Gastein in der Sportwelt einen Namen gemacht hat, wollen nun die Veranstalter Gastein Tourismus und Langlauf-Sportschule Gastein mit der Alpentherme Gastein Biathlon Challenge anschließen. Dazu konnte mit der Alpentherme ein Sponsor gefunden werden, der aufgrund seiner Einrichtungen, vor allem des Leistungsdiagnostikcenters, bereits seit Jahren mit Spitzensport vertraut ist.Der Biathlonsport betritt in Gastein allerdings kein Neuland. Schon 1993 und 1994 wurden Weltcupbewerbe in Gastein ausgetragen. Im Sommer des Vorjahres nützte die erfolgreiche deutsche Herren-Nationalmannschaft die Infrastruktur im Gasteinertal, um sich bei einem einwöchigen Trainingsaufenthalt auf den Weltcupwinter vorzubereiten. Die Langlauf-Sportschule bietet Athleten eine eigene Laser-Biathlonanlage an.
Daten und Fakten
· Modus: 16 Teilnehmer gehen bei dem Einladungsrennen an den Start. In vier Vorläufen zu je vier Teilnehmern werden die Halbfinalisten ermittelt. Die zwei besten eines Laufs steigen in das Halbfinale auf. Dort treten in zwei Läufen wieder je vier Teilnehmer an. Die jeweils zwei besten der beiden Läufe stehen sich im Vierer-Finale gegenüber.
· Strecke: Eine Runde, mitten durch das Ortszentrum von Bad Hofgastein (Tauernplatz – Parkplatz Alpentherme), ist ca. 500 Meter lang. Bei einem Lauf werden zwei Runden absolviert, wobei je einmal liegend und stehend geschossen wird. Ein Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde, die direkt an den Schießstand anschließt.
· Zeitplan: (Änderungen vorbehalten)
Side-Events:13.00: Offizieller Beginn
14.00: Kinder-Lauf
15.30: Vorläufe
15.30: Promi-Lauf
17.00: Halbfinale
17.45: Finale
Hochkarätiges Starterfeld
Mit den Athleten aus Österreich, Deutschland, Russland, Tschechien, Norwegen und Italien sind sechs der besten zehn Teams des vergangenen Weltcupwinters am Start. Mit den Deutschen, Russen und Norwegern gar die „Großen Drei“ des Biathlonsports. Österreich wird mit der gesamten Nationalmannschaft der starken ausländischen Konkurrenz den Sieg beim Heimrennen streitig machen. Neben den arrivierten Christoph Sumann, Friedrich Pinter und Daniel Mesotitsch auch die jungen Dominik Landertinger und Simon Eder, der in der vergangenen Saison mit fünf Top-10-Platzierungen im Weltcup den Durchbruch in die Weltelite schaffte. Bei der WM lief das rot-weiß-rote Quartett als Vierter nur knapp an einer Medaille vorbei. Die Russen werden mit ihren Spitzen-Athleten Nicolaj Kruglow (vierfacher Staffel-Weltmeister, dreifacher Weltcupsieger, Olympia-Silber in der Staffel 2006, 10 Weltcup-Podestplätze) und Sergej Roschkow in Gastein antreten. Dazu gesellt sich Norwegens Team um Trainer Raphael Poiree, der erfahrene und junge Läufer ins Rennen schickt. Italien ist mit drei Läufern vertreten, darunter Christian de Lorenzo. Sowohl Deutschlands Chefcoach Frank Ulrich als auch die Tschechen haben zwar noch keine Namen genannt, aber angekündigt nach Gastein zu kommen.
Stimmen von der Pressekonferenz am Montag, 28.7.:
Simon Eder (ÖSV-Biathlet): „Wir Athleten sind sehr froh, dass es so eine Veranstaltung gibt. Das Rennen passt sehr gut in unser abschließendes Vorbereitungsprogramm für die Wintersaison. Das ist eine gute Standortbestimmung nach einer langen und intensiven Trainingsperiode. Ich erwarte mir, dass ich vorne dabei bin, weil vor allem junge Athleten beim Schießen Vorteile haben sollten. Wir sind ja praktisch mit den Luftdruckgewehren aufgewachsen. Bis jetzt ist meine Vorbereitung sehr gut verlaufen und ich freue mich, dass ich mich in Gastein dann endlich auch im Wettkampf messen kann. Ich fühle mich auf den Rollern auch richtig wohl. Außerdem ist so eine Veranstaltung für unseren Sport goldeswert, weil wir dann endlich auch im Sommer in der Öffentlichkeit präsent sind.“ Alfred Eder (ÖSV-Biathlon-Cheftrainer): „Der Wettkampf kommt sehr gelegen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir gerade am Leistungshöhepunkt der zweiten Trainingsetappe und daher ist es ein willkommener erstes Rennen für unsere Mannschaft. Ich hoffe und bin sehr zuversichtlich, dass wir den guten Trend bei Sommer-Veranstaltungen fortsetzen können. Wir waren bei den Roller-Rennen immer vorne dabei.“ Walter Hörl (Schießtrainer): „Das Rennen wird am Schießstand entschieden. Durch die kurze Entfernung von zehn Metern zur Scheibe wird noch schneller geschossen werden. Simon ist ja sowieso ein schneller und sicherer Schütze und auch den anderen, vor allem jungen Athleten, sollte diese Konstellation liegen.“ Martin Zeppezauer (GF Gastein Tourismus/Veranstalter): „Internationale Spitzensportveranstaltungen haben in Gastein bereits Tradition. Die Veranstaltung trägt, wie auch die anderen Sport-Events, perfekt zu dem Imageaufbau für Gastein bei. Durch den Trainingsaufenthalt der deutschen Mannschaft gab es erste Kontakte zu diesem attraktiven Sport. Wir erwarten uns von der Alpentherme Gastein Biathlon Challenge nicht nur eine attraktive Veranstaltung für die Gäste und Einheimischen vor Ort, sondern vor allem durch das internationale Starterfeld auch ein dementsprechendes internationales Medienecho.“ Patricio Bassetti (Langlaufsportschule Gastein/Veranstalter): „Wir haben im Ortszentrum von Bad Hofgastein die beste Location gefunden und freuen uns über die sehr gute Unterstützung. Wir sind sehr bemüht um ein tolles internationales Starterfeld und erwarten uns daher auch viele Zuseher.“ Wolfgang Riener (GF Alpentherme/Titelsponsor): „Wir waren von Anfang an von der Idee begeistert. Wir sehen mit einer Veranstaltung dieser attraktiven Sportart eine tolle Chance das Zentrum für Gesundheit und Sport der Alpentherme Gastein ins Licht zu stellen. Für uns als Titelsponsor ist es natürlich wichtig, dass es keine einmalige Veranstaltung wird. Wir setzen hier auf eine mehrjährige Kooperation, die den Einsatz unserer Marketingmittel rechtfertigen.“
